Siebensatzgeschichte

In der Vorweihnachtszeit hat das Schulhaus Caguils einen weiteren Wettbewerb zur Förderung des freien und kreativen Schreibens für alle Schülerinnen und Schüler von der 2. bis zur 5. Klasse durchgeführt. Die Vorgaben waren klar und straff. Der Inhalt musste etwas mit einen „glücklichen“ Tannenbaum zu tun haben und die Geschichte durfte nicht mehr als sieben Sätze lang sein. Die Ausgestaltung, die Rechtschreibung und das Schriftbild spielen bei dieser Art von Wettbewerb eine stark untergeordnete Rolle. Unter dem Motto „Dabei sein ist alles“, haben fast 120 Kinder am Wettbewerb teilgenommen. Ein grosses Kompliment an alle Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Weiter so!

Die Geschichten wurden auch bei diesem Projekt von einer freiwilligen Jury in zwei verschiedenen Kategorien bewertet. In unterschiedlicher Zusammensetzung haben Klassenlehrpersonen, Fachlehrpersonen, der Schulleiter, die Sekretärin und die Schulbehörde die Gedichte gelesen und bewertet. Allen Beteiligten möchten wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aussprechen. Ein grosser Dank geht auch an alle Klassenlehrpersonen, welche den Kindern die Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht haben.

 

Nachfolgend die Kategoriensieger:

Kategorie 2./3. Klasse

Céline, 3. Klasse

Ein Tannenbaum im Glück

Die Familie Black war beim Christbaumverkäufer. Es hatte nur noch krumme und kleine Tannen. Sie nahmen eine Tanne, aber sie waren nicht sehr glücklich, weil die Tanne nicht so gross und gerade war. Am 24. Dezember schmückten die Kinder Kim, Ben und Lukas den Tannenbaum. Doch leider waren alle neuen und bunten Weihnachtskugeln kaputt und die Läden hatten zu. Da hatte Lukas eine Idee: „Wir können die Tanne mit unseren Schals schmücken.“ Zuerst waren die Eltern skeptisch, doch dann feierten sie die schönsten Weihnachten, weil alle mit dem lustigen Christbaum zusammen waren.

 

Kevin, 3. Klasse

Ein Tannenbaum wohnte im Wald, aber er war sehr traurig, denn er wünschte sich schon lange einen guten Freund. Er wusste, dass er laufen kann. Er machte sich auf den Weg, um einen guten  Freund zu finden. Er suchte und suchte und fand am Meeresrand einen Jungen, der auch einen besten Freund suchte. Sie bauten eine Villa und schwammen im Meer. Sie berührten sogar den Meeresboden und hatten sehr viel Spass. Sie kommen wieder nass nach Hause.

 

Elias, 3. Klasse

Es war einmal ein schöner Tag, an dem ein kleiner Knabe eine Weisstanne in den Garten pflanzte. Die Tanne wurde immer grösser und der alte Mann, der im Garten war, hatte Freude. Der Tannenbaum hatte schon viele Bewohner. Ein Vogel hatte sein Nest schon vor fünf Jahren gebaut. Der Tannenbaum war schon 45 Meter hoch und 300 Jahre alt. Viele Leute sind begeistert und haben Freude. Der Tannenbaum ist auch sehr glücklich und lebte bis an sein Lebensende.

Kategorie 4./5. Klasse

Andri, 5. Klasse

Ein Tannenbaum im Glück

Der kleine Tannenbaum Eddi lebt ganz allein mit den gossen Tannen im verlassenen Wald. Als sein vierter Geburtstag immer näher kommt, fragt ihn die weise Tanne, was er sich zum Geburtstag wünscht. Er sagt: „ Ich wünsche mir, dass ich einmal ein Weihnachtsbaum sein kann.“ Da sagt die weise Tanne: „Das wird schwierig, aber irgendwo im Hinterland gibt es eine Weihnachtsbaumschule.“ „Ich möchte dahin, bitte, bitte, bitte“, sagt Eddi. „Die Schule dauert nur einen Monat, du hast Glück, denn erst in fünf Wochen ist Weihnachten“, sagt die weise Tanne. Und so konnte der kleine Tannenbaum Eddi doch noch Weihnachtsbaum werden.

 

Nora, 5. Klasse

Es ist endlich Weihnachten und alle Kinder freuen sich auf die Geschenke, die Kekse und die Familie. Ein Mädchen liebt Weihnachten über alles und sie mag am meisten die Tannenbäume, aber sie hat leider nur einen sehr kleinen Tannenbaum. Am Abend hatte sie und ihre Familie alle Geschenke ausgepackt und der Tannenbaum sah, wie glücklich alle sind. Das Mädchen ging zum Tannenbaum und fragte: „Was hättest du dir gerne gewünscht?“ „Na ja, ich möchte genau so gross sein, wie mein Vater“, sagte der Tannenbaum. „Also für mich bist du der schönste und beste Tannenbaum“, sagte das Mädchen. Der Tannenbaum war sehr glücklich das zu hören und alle waren glücklich und zufrieden.

 

Eva, 5. Klasse

Es ist Weihnachtsabend, die Glocken läuten und alle freuen sich auf Weihnachten. Familie Holler schmückt ihren Tannenbaum. Da hören sie draussen ein Hupen und ein Auto fährt über den Kies. Plötzlich geht die Tür auf und Opa kommt herein. Doch er ist nicht allein, er hat einen kleinen, hübschen Tannenbaum mitgebracht. Als er den zweiten Tannenbaum sieht, sagt er:“ Dann habt ihr eben zwei Tannenbäume und ich glaube diese Tanne freut sich darüber.“ Sie wussten nicht, wie recht sie hatten, denn die Tanne stand ganz alleine im Wald und freute sich neben einer anderen Tanne zu stehen.

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