Chur – eine mittelalterliche Stadt

Am Freitag, 30. März 2012, durften wir 5. Klässler mit Frau Carisch einen Ausflug in die älteste Stadt der Schweiz machen! Im Rätischen Museum haben wir nämlich erfahren, dass archäologische Ausgrabungen beweisen, dass Chur bereits von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit besiedelt war.

Ein Rundgang durch die Altstadt brachte uns das mittelalterliche Chur näher.

Das hat uns Eindruck gemacht:

Die Grabenstrasse: Die Grabenstrasse war früher ein Graben hinter der Stadtmauer. Wir liefen vom Postplatz bis zum Untertor und es hat uns erstaunt, dass diese Strasse einmal ein tiefer Graben war.
Daria Ci. und Noemi

Die Stadtmauer: Wir besichtigten einen der noch bestehenden 3 Teile der mittelalterlichen Stadtmauer. Dieser Teil steht hinter der Kirche St. Regula. Man sieht heute noch einen Zinnenabschnitt. Das hat uns sehr gefallen und auch beeindruckt.
Dania, Giulia, Belén

Der Regierungsplatz: Der Regierungsplatz ist neben dem Regierungsgebäude. Auf dem Platz steht das Vazeroldenkmal, welches uns an den Zusammenschluss der Drei Bünde erinnert.
Telmo

Das Haus zum Meerhafen: Dieses Haus ist das älteste Haus von Chur. Nach dem grossen Stadtbrand von 1464 wurde es gebaut und steht immer noch. Weil sich der Platz früher nach starken Regenfällen mit Wasser gefüllt hat, sah es aus wie an einem Meerhafen. Darum nannten die Leute das Haus so.
Naemi, Daria Co.

Die Pechpfanne: Die Pechpfanne ist eine mittelalterliche Strassenbeleuchtung. Mit harzigem Holz und öligen, fettigen Lumpen wurden Fackeln hergestellt und auf die Pfannen gesteckt. Diese wurden dann vom Fenster aus angezündet oder gelöscht. Uns hat gefallen, dass diese echte Pechpfanne beim Hegisplatz noch vorhanden ist.
Michela, Silan

Rathaus – Churer Fuss: Der Churer Fuss befindet sich beim hinteren Eingang zum Rathaus. Es ist ein etwa 30 cm langes Stück Metall in der Mauer. Dies brauchten die Leute früher um verschiedene Gegenstände zu messen.
Lirim, André

Der Churer Fuss am Churer Rathaus

Malteserturm-Pulverturm: Der Malteserturm hiess früher Pulverturm. Wie der Name schon sagt, wurde früher dort das Schiesspulver aufbewahrt. Er befindet sich in der Nähe des Obertors und war ein Eckturm der Stadtmauer.
Alessio

Das Bärenloch: Ein sehr enger, schmaler Gang führt zu zwei kleinen Höfen. Dieses Bärenloch ist ein geheimnisvoller Ort und man kann sich hier sehr gut vorstellen, wie es im Mittelalter aussah. Das fanden wir sehr cool.
Alen, Luca

Nach diesem Rundgang hatten wir eine Pause verdient und ruhten uns auf dem Arcas aus.

Frisch gestärkt besuchten wir nun noch das Rätische Museum. Herr Mühlemann (ein Numismatiker – jemand der sich mit alten Münzen auskennt) führte uns im Museum von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter! Mit Knochenfunden, Folterkammer und Burganlage verging die Zeit wie im Flug und wir mussten die schöne mittelalterliche Stadt Chur schon wieder verlassen! Mit dem Bus und vielen neuen Eindrücken von Chur fuhren wir heim nach Domat/Ems!

Die 5. Klasse von Pascal Lütscher und Jolanda Carisch

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