Archiv für die Kategorie „5./6. Klassen“

Projekt Schulaquarium – Teil 4

In unserem Schulaquarium war während der Ferien einiges los! Angefangen hat es damit, dass unsere Rotkopfsalmler plötzlich einzelne weisse Pünktchen am Körper hatten. Nach einigen Internetrecherchen war ziemlich klar, dass es sich um die Weisspünktchenkrankheit handeln musste. In mehreren Foren war zu lesen, dass die Krankheit schon erfolgreich mit dem Füttern von Naturejoghurt (!) bekämpft wurde – auch von erfahrenen Züchtern. Bevor wir nun das ganze Aquarium mit Medikamenten belasteten, probierten wir darum kurzerhand diese Methode aus: mit Erfolg! Nach knapp einer Woche waren 15 der 17 Rotkopfsalmler genesen. 2 Salmler überlebten die Krankheit leider nicht.

Fast gleichzeitig durften wir ein weiteres, erfreuliches Ereignis beobachten: in unsrem Aquarium tummelten sich zwei winzig kleine Platy! Häufig hielten sie sich zwischen den Pflanzen auf und versteckten sich so. Mittlerweile sind sie aber bereits ein wenig grösser und mutiger  geworden. Ausserdem ist die Anzahl der Jungplatys auf rund 8 bis 10 gestiegen. Und es werden noch weitere folgen. Um unser Becken nicht überzustrapazieren, sind wir früher oder später auf Abnehmer der Jungfische angewiesen. Falls also Interesse aus der näheren Umgebung besteht…

Einer unsrer ersten Jungplatys.

Projekt Schulaquarium – Teil 3

Am Donnerstag vor den Ferien machte die ganze Klasse einen Ausflug ins Tierfachgeschäft Qualipet nach Chur. Schon vor Ladenöffnungszeit konnten wir uns durch Frau Scheidegger über die Aquaristik im Allgemeinen sowie über einzelne Zierfische informieren. Die Expertin hatte auch viele Pflegetipps für die Schülerinnen und Schüler auf Lager.

Das Highlight war aber eindeutig das Aussuchen der passenden Zierfische für unser Schulaquarium. Nachdem sich die Bodenfische – unsere Panzerwelse – mittlerweile gut im Aquarium eingelebt hatten, war es an der Zeit einen Schwarmfisch und vielleicht sogar ein paar lebendgebärende Fische einzusetzen. Nach langem hin und her haben wir uns für Rotkopfsalmler und Platys entschieden. Die Platys sind lebendgebärende Fische, das heisst, die Jungfische entwickeln sich noch im Mutterleib und werden bereits als „schwimmfertige“ Fische geboren. Einmal schauen, wie lange es dauert, bis sich in unserem Aquarium Nachwuchs einstellt…

Nach einer Stunde war es leider bereits wieder Zeit für die Rückreise nach Domat/Ems. Die meisten Schülerinnen und Schüler hätten gerne weiter die zahlreichen Aquarien und ihre Bewohner beobachtet.

Unsere Rotkopfsalmler sind flinke Schwimmer und lassen sich nicht so gerne ablichten.

Nach der Ankunft im Schulzimmer mussten die neuen Fische erst einmal ans neue Aquarium gewöhnt werden. (Am idealsten wäre ein Quarantänebecken, in welchem die Neuankömmlinge für rund drei Wochen untergebracht würden, um das Einschleppen von Krankheiten zu vermeiden.) Dazu haben wir den Transportbeutel mit den Fischen ins Aquarienbecken gehängt und während rund einer halben Stunde nach und nach Aquarienwasser in den Beutel geleert. Nach dieser Angewöhnungszeit konnten wir die Fische mit einem kleinen Netz aus dem Beutel fischen und vorsichtig ins Aquarium entlassen. Schon nach kurzer Zeit machte es den Anschein, als ob sich die Zuzüger in ihrem neuen Zuhause wohl fühlten…

Projekt Schulaquarium – Teil 2

Am letzten Mittwoch war es soweit: die ersten Fische sind im Aquarium eingezogen!

Nachdem wir unser Schulaquarium mittlerweile seit drei Wochen am „Einfahren“ sind und dabei viel über Aquarientechnik, Einrichtung, Pflanzen im Aquarium, aber auch Wasserwerte erfahren haben, waren die Wasserwerte in unserem Aquarium so, dass die ersten Bewohner einziehen durften. Wobei: eigentlich hatten wir bereits einige Bewohner, nämlich Schnecken! Diese holt man sich mehr oder weniger unfreiwillig mit den Pflanzen ins Aquarium. Auch wenn man die Pflanzen gründlich säubert und abspült können doch noch Schneckeneier an ihnen kleben. So staunten wir nicht schlecht, als einige Schülerinnen und Schüler nach nur wenigen Tagen die erste Schnecke im Wasser entdeckten. Diese können ganz nützlich sein und das Aquarium von Algen und Futterresten befreien. Wenn sie allerdings zu wenig Nahrung finden, vergreifen sie sich auch manchmal an den grünen Pflanzen.

Nun aber zu unseren Fischen: Es handelt sich um 5 Panzerwelse, also Bodenfische, welche mehr oder weniger den ganzen Tag damit beschäftigt sind, den Aquarienboden nach Nahrung zu durchsuchen. Das Bestimmen der Panzerwelsart erwies sich als gar nicht so einfach. Nach genauen Recherchen haben wir uns aber darauf geeinigt, dass es sich um den „Dreibinden-Panzerwels“ handeln muss, der aber dem Julii- und dem Leoparden-Panzerwels zum Verwechseln ähnlich sieht.

Am kommenden Donnerstag werden die 5 Panzerwelse Gesellschaft bekommen. Wir planen nämlich einen Ausflug in die Zoohandlung nach Chur, aus welcher wir sicher nicht mit leeren Händen zurückkehren werden…

Zwei unserer 5 Dreibinden Panzerwelse
(Corydoras trilineatus)

Projekt Schulaquarium – Teil 1

In den nächsten Wochen und Monaten entsteht in der 6. Klasse von Pascal Lütscher das erste Caguilser Schulaquarium. Die Kinder setzen sich während ihres letzten Primarschuljahres mit der Aquaristik auseinander. Dazu gehören die Anschaffung des Aquariums, die benötigte Technik, das Einrichten und selbstverständlich die Pflege und Haltung der Zierfische.

Das Zubehör für das Projekt „Schulaquarium“ steht bereit.

Nach den ersten Lektionen in Mensch und Umwelt, in denen sich die Kinder mit Hilfe von my-fish.org mit der benötigten Technik und dem Vorgehen beim Einrichten befasst haben, ging es heute Mittwoch ans Einrichten des eigenen Schulaquariums: 9 Kinder aus der Klasse haben dafür ihren freien Mittwochnachmittag geopfert und während rund 4 Stunden das Schulhausaquarium entstehen lassen. Neben dem Reinigen des leeren Aquariums, was eine Gruppe von Schülerinnen übernahm, musste sich eine andere Gruppe mit den Bedienungsanleitungen des Filters und der Heizung auseinandersetzen, während eine weitere Gruppe draussen beim Schulbrunnen den benötigten Aquarienkies gründlich reinigte.

Beim Dekorieren und Bepflanzen waren dann geschickte Hände gefragt, denn das Einsetzen der Wurzeln und Pflanzen erwies sich als gar nicht so einfach. Um 17:15 Uhr hiess es dann aber „Wasser marsch!“ und das Aquarium wurde in rund einer halben Stunde befüllt.

Nun heisst es für die ganze Klasse warten, warten, warten, warten; denn ein Aquarium muss zunächst 3-4 Wochen „eingefahren“ werden, bevor dann endlich die ersten Fische einziehen dürfen! Wir berichten weiter…

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Klettern im Endspurt des Schuljahres

Zum Schluss des Schuljahres gingen wir, die 5. Klasse von Herr Lütscher, in die Kletterhalle Vial klettern. Dies machten wir zwei Mal in den geteilten „Doppelwerkstunden“. Zum Einwärmen machten wir immer verschiedene Spiele, dazu gehörte auch das Bouldern. Bouldern bedeutet, dass man ca. 2 Meter hoch klettern darf, ohne am Seil gesichert zu sein.

Erste Kletterversuche in der Kleterhalle Vial.

In den ersten zwei Lektionen kletterten wir „Top-Rope“. Diese Seil ist oben eingehängt und braucht unten jemanden, der den Kletterer sichert. Dazu gibt es einen perfekten Knoten, den Mickey-Mouse Knoten. In den ersten zwei Lektionen ging es vor allem um die Grundlagen.

Beim zweiten Mal Kletterndurften wir zusätzlich mit den Kletterfinken klettern.. Mit diesen hat man einen guten und sicheren Halt an den Wänden. Sie müsen sehr eng an den Füssen liegen. Auch lernten wir noch den Kletterautomaten kennen. Mit diesem Automaten kann man auch ohne Abseilpartner klettern. Trotzdem sollte man immer einen Partner beim Klettern dabei haben.

Belén & Dania

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